Kinderfahrräder von Woom im Langzeit-Test

Kinderfahrräder von Woom im Langzeit-Test

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Seit etwa zweieinhalb Jahren sind wir mittlerweile stolze Besitzer von zwei Woom-Kinderfahrrädern.  Zeit genug, nicht nur eine oberflächliche Kurzzeitbewertung abzugeben, sondern die preisgekrönten Kinderfahrräder des Östereichischen Herstellers Woom  auch mal mal dem Langzeittest im Alltag zu unterziehen. Zum Test und unserem Fazit gleich mehr.

Liebe auf den ersten Blick

Die Tester: Meine beiden Töchter, mittlerweile sechs und neun Jahre alt. Bei Beginn waren sie knapp vier und sechs Jahre alt.

Gestartet sind wir mit dem Woom 3 für die Kleine und das Woom 4 mit Gangschaltung für die große Schwester. Beide Fahrräder in lila. Dazu gab’s tolle Helme in blau und rot und viel Zubehör.

Nur ein paar Tage später waren die Fahrräder da und die Augen groß.

“Die sehen ja noch besser aus, als auf dem Foto! Kannst du die bitte SOFORT zusammenbauen?”.

Ähm, ja… Mein Mann war nicht zu Hause, ich ganz alleine zwei Kinderfahrräder zusammenbauen? Todesmutig öffnete ich die zwei großen Kartons und machte mich an die Arbeit. Und was soll ich sagen, es ging super-einfach! Das Meiste war schon vorinstalliert, nur Räder und Pedale montieren, hier und da noch festschrauben, Sattel, fertig! Und los ging’s.

Das Woom 3 im Praxistest

Und, wie sind die so?

Wir sind keine Schönwetterradler. Glaubt mir, wir haben ausführlich getestet. Bei Wind und Wetter. Seit mittlerweile zweieinhalb Jahren. Und die Fahrräder haben den Praxistest mehr als bestanden. Auch heute noch sehen die Räder aus wie neu. Praktisch, denn so hat die Jüngere direkt das Rad der älteren Schwester geerbt- ohne Protest.

Nachfolgend möchte ich ein bisschen über unsere persönlichen Erfahrungen mit den Fahrrädern und dem Zubehör von Woom berichten und euch ein wenig über die clevere und nachhaltige Philosophie von Woom erzählen.

Fahrräder müssen fahren. Fertig. Das dachte ich bis dahin. Aber ich wurde eines Besseren belehrt.

Klar, es geht auch günstiger. Aber auch die Qualitätsunterschiede sind riesig, wie ich inzwischen gemerkt habe. Und dann hatten wir ja auch noch ein ganz anderes “Problem”: Meine neunjährige Tochter brauchte dringend ein neues Kinderfahrrad. Doch die 24 Zoll Fahrräder waren für sie einfach noch zu hoch. Sie ist für ihr Alter eher klein. Und auch wenn viele Kinder ihres Alters bereits auf 24 Zoll Fahrräder umsteigen, kam sie mit ihren Zehenspitzen gerade mal so auf den Boden.

Oft erhielten wir den gut gemeinten Rat “Ach, nimm doch trotzdem eine Nummer größer. Da wächst sie rein! Und du willst doch nicht nächstes Jahr schon wieder ein neues Fahrrad kaufen?”.

Doch meine Tochter hatte panische Angst mit einem Fahrrad zu fahren, bei dem sie, wenn sie anhalten möchte, keinen sicheren Halt hat. Und gerade an Straßenkreuzungen oder an anderen Hindernissen ist das sicher auch verständlich. Und hier kommt die Philosophie von Woom ins Spiel.

Nachhaltigkeit

Bei Woom gibt es für einmalig 47 € die Upcycling-Mitgliedschaft. Das heißt:

sobald ein Kind aus einem Fahrrad herausgewachsen ist, kann man das Fahrrad zurückgeben und sich das Nächstgrößere aussuchen.

Anschließend bekommt man 40% des Kaufpreises des alten Rades erstattet (vorausgesetzt, das Fahrrad ist nicht älter als zwei Jahre und noch fahrtüchtig). Die zurückgeschickten Fahrräder werden dann aufbereitet und als Gebrauchträder wieder verkauft. Eine tolle Idee, denn so ist die Verlockung geringer, Kinder zu lange, auf viel zu kleinen Fahrrädern fahren zu lassen, oder viel zu früh auf Fahrräder zu setzen, die noch zu groß sind. Und alte Fahrräder werden sinnvoll und sicher wiederverwertet.

Woom ist außerdem klimaaktiv mobil Partner.

Das heißt, es wird besonderer Wert auf Klimaschutz gelegt und Ressourcen werden effektiv genutzt. 

Gleichzeitig achtet Woombikes auf Qualität: Sattel und Griffe sind frei von Schadstoffen und Weichmachern. Die Rahmen sind aus hochwertigem und leichtem Aluminium.

Mittlerweile sind wir auf das Woom 4 & Woom 5 umgestiegen und nach wie vor begeistert

Kritik

Tatsächlich gibt es von meiner Seite keine Kritik. Man sollte lediglich darauf achten, dass Extras, wie Fahrradständer, Schutzbleche und Reflektoren nicht automatisch dabei sind, sondern individuell, nach Wunsch dazubestellt werden können.

Einziges Manko: Die Woombikes gibt es bisher “nur”in sechs verschiedenen Größen, angefangen vom Laufrad bis zum 26 Zoll Fahrrad für Kinder bis ca. 14 Jahren. Erwachsene müssen bisher noch mit anderen Fahrrädern Vorlieb nehmen.

Fahrverhalten

Meine Kinder lieben ihre Woombikes sehr. Sie fahren sich sehr gut, sind robust, und es klappert nichts. Selbst auf Feldwegen und im Wald. Die Reifen sind so konzipiert, dass sie für ein möglichst breites Einsatzspektrum geeignet sind. Egal ob Straße, Schotterweg oder Wald, die Räder haben damit immer optimalen Halt. Darum gibt es von uns auf jeden Fall Daumen hoch.

Was uns neben den tollen Fahreigenschaften besonders an Woom und den Woombikes gefällt:

Das Gewicht

Was sofort auffällt: Die Fahrräder von Woom sind unglaublich leicht. Etwa 40% leichter als andere gängige Kinderfahrräder. Besonders, wenn die Fahrräder wie bei uns im Keller stehen, ist das ein großer Pluspunkt. Und auch gerade für Fahranfänger sind die Räder so viel leichter zu lenken und unter Kontrolle zu halten.

Die Bremse

Bei ihrem alten Rad hatte besonders meine jüngere Tochter große Probleme zu bremsen. Die Bremse war für ihre kleinen Finger viel zu weit weg und der Zug viel zu schwer. Ihr könnt euch mein erstauntes Gesicht vorstellen, als sie bei der ersten Fahrt mit dem Woom 3 direkt bremsen konnte.

Der Sattel

Es hat sich schon vielfach ausgezahlt, dass der Sattel ohne Schraubenzieher oder Zubehör ganz einfach verstellt werden kann. Denn wie oft merkt man erst, wenn man längst unterwegs ist, dass der Sattel inzwischen zu niedrig sitzt. Einfach kurz anhalten, Hebel umlegen, Sattel nach oben, Hebel zu. Fertig.

Die Helme

Absolute Kaufempfehlung für die Helme. Sie lassen sich leicht an- und ausziehen durch einen einfach zu bedienenden Magnetverschluss. Der Helm schützt Schläfen und Hinterkopf besonders gut, durch tiefen, gut gepolsterten Schutz und ist dabei trotzdem sehr bequem. Die Belüftung ist gut und man schwitz darunter nicht. Seither gibt es auch im Sommer keine Diskussion mehr, ob Helm oder nicht.

Die Geld-zurück-Garantie

Sollte ein Woombike aus irgendeinem Grund doch nicht gefallen gibt es 30 Tage lang die Möglichkeit, sein Fahrrad kostenlos und versandkostenfrei zurückzuschicken und den vollen Kaufpreis zurückzuerhalten.

Unser Schlussfazit nach zwei Jahren Dauereinsatz

Familie Kakao ist begeistert und kann die Fahrräder, mit Liebe zum Detail, uneingeschränkt empfehlen.



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